Friedens-Camp und Menschenkette vom 03. bis 09. September 2017 

Im Vorfeld ist ja einiges an Diskussionen unterwegs gewesen, wer da alles anwesend sein wird und ob dass das richtige Umfeld für eine Teilnahme von Wampen ist. Auf dem Verbandstreffen kam die Frage auf, ob die Stopp Ramstein Kampagne von rechten Leuten unterstützt oder sogar initiiert wird. Frieden war für uns immer ein linkes Thema und die, die wir von „Stopp Air Base Ramstein“ (der Einfachkeit wegen im weiteren Text SABR) kennen gelernt hatten, waren definitiv keine Rechten.

Nach ausgiebigen Recherchen durch der auf dem VT gegründeten AG zu SABR und dem Austausch mit Rainer Braun und Pedram Shahyar vom Organisationskomitee der SABR-Kampagne, entschieden sich die an der AG-Beteiligten die Aktion als Regionsaktion der Region Süd-West mit entsprechender Umsicht zu unterstützen, denn die Friedensbewegung zu unterstützen kann im Grundsatz nur gut sein. Besonders beim Camp mitzuarbeiten, da Camps das Leben bei Gipfel Protesten und Castorblockaden, nicht nur als Ruhezone, bereichernd und wichtig sind. Und Camp können wir Wampen, praktizieren wir ja ähnlich auf unseren Treffen. Einige wenige von uns konnten sich die Zeit nehmen um das Camp von Anfang bis Ende zu unterstützen und vor Ort KW Präsenz zu zeigen.
Das Camp machte einen sehr gut organisierten Eindruck, es gab neben den üblichen Dixis sogar Duschcontainer. Es war ein sehr schöner Platz, es gab interessantes Programm und leckeres Essen. Manche kritisierten, dass die Kosten von 25 €/Tag zu teuer seien, aber wir fühlten uns, als hätten wir im Robinson-Club all inklusiv gebucht: Essen und Animation rund um die Uhr in schöner Ferienlandschaft. Wir konnten es in dieser Woche genießen abends unser Bierchen zu trinken. Beachtlich war auch das trotz der vielen Menschen es nur ein sehr geringes Müllaufkommen gab.
Anzumerken bleibt hier noch, dass es besonders schön war, das gute Miteinander unter uns Wampen. Und dass wir mit der Betreuung des Bierstandes unseren Platz und Aufgabe im Campleben gefunden haben. So was macht bei allem Ernst auch handfesten Spaß. 

 

Zur Camp-Orga muss gesagt werden, dass hier ein integrer Haufen angetreten ist, mit dem wir jederzeit Pferde stehlen können. Seitens dieser Camp-Orga wurde mit großem Augenmerk darauf geachtet, dass weder rechte Propaganda noch rechte Gruppierungen auf dem Camp Einzug halten konnten. Versuche von Gruppierungen wie der „Neuen Mitte“ und der FPÖ mit Plakaten auf den Platz zu gelangen, wurden unterbunden. Die Vereinbarung war, dass keine offenen Parteiwerbungen gewollt sind. Die Camp-Orga hat das sehr sauber klar gemacht. Hingegen hatte die Camp-Orga aber keinen unmittelbaren Einfluss auf das Erscheinen von Einzelpersonen aus diesem Spektrum. Dennoch war die Camp-Orga auch hier aktiv und konnten am Samstag drei solcher Einzelpersonen des Platzes verweisen. Wir wurden gebeten uns dabei im Hintergrund aufzuhalten, um gegebenenfalls zu unterstützen, was aber nicht erforderlich war.

Die Wertschätzung des Organisationskomitees gegenüber uns Wampen und unserer Beteiligung an der Kampagne und im Friedenscamp entsprang unserer Wahrnehmung nach an erster Stelle nicht den uns gerne zugeschriebenen logistischen Fähigkeiten, sondern der uns zugeschriebenen politischen Haltung und den daraus resultierenden Handlungen. Der Koordinierungskreis hingegen hat, zwar spät aber dennoch, sich erst mit dem 04.09.2017, also einen Tag nach Start der Aktionswoche, in aller Deutlichkeit gegen eine Beteiligung der AFD ausgesprochen (https://www.ramstein-kampagne.eu/2017/09/afd-not-welcome/). 

Die Tagesgebühr von 25 € wurde von den Wampen nicht vereinnahmt, da wir Helferaufgaben übernommen haben und unter Anderem eben den Getränkeausschank betreuten. Abends auf dem Camp Bierausschank und Gespräche mit allerlei Menschen. Zu uns gesellten sich am Infostand Leute mit Motorradklamotten, die kurz zuvor eine Friedensfahrt nach Russland mitgemacht hatten. Kurz zusammengefasst: durchaus Leute, die ein friedliches Miteinander befürworten, aber eben auch unkritische, anti-Amerikanisch eingestellte Putin-Fans, Anhänger von Ken Jebsen und Christoph Hörstel.

Ja, die Friedensbewegung ist vielfältig.
Die Anti-AKW-Bewegung ist im Vergleich homogener. Besonders bei den Castortransporten erlebten wir viel mehr Übereinstimmung unter den Aktivisten.

Freitagnachmittag waren wir mit in Kaiserslautern. In einem Gemeindezentrum einer Kirche wurden Seminare und Vorträge u.A. zur Air Base Ramstein, der Rolle der NATO bzw. der OSZE gehalten. Das war seriös und ernsthaft, sowohl von den Vortragenden als auch von den Besuchern, die um sachliche Diskussionen bemüht waren. Am Samstagvormittag Besprechung, wie der Tag abläuft. Mittag dann für zwei Moppeds als Aufgabe Reiner Braun von der Kaiserslauterer Gemeinde abzuholen und zur Auftaktkundgebung zum Absturzdenkmal bei Ramstein zu fahren. Für ihn war das die erste Motorradfahrt seit seinen Studentenzeiten. Bei der Auftaktkundgebung durften wir Ken Jebsen erleben. Jebsen überzeugt nicht mit Charme, Einfühlungsvermögen oder Charisma, unabhängig von zum Teil fragwürdigen Inhalten.

Zu den von uns übernommenen Aufgaben gehörten Ordnerdienste, die nicht wirklich aufregend waren, da die Polizei sich angenehm zurückhielt und den Verkehr regelte. Als sich dann die Menschenkette gebildet hat, kamen noch einige Wampen mit Moppeds dazu. Wir hatten das Vergnügen, die Kette abzufahren und den Menschen sagen zu können, dass die Kette geschlossen war. Als wir die geschlossene Kette abfuhren und immer wieder signalisierten, dass die Kette geschlossen ist, entwickelte sich eine Art „Laola-Welle“, ein Applaus der ganzen Menschenkettler, der 20 Meter vor uns begann und 20 Meter hinter uns wieder endete, so dass uns permanenter Applaus über mehrere hundert Meter begleitete. Klar hing die KW Fahne am Moped.

Danach Fahrt zur Abschlusskundgebung und zuhören. Nach der Rede von Lafontaine folgte der Redebeitrag von uns. Leider kam Silke dabei akustisch schlecht rüber und ging auch in einsetzendem Regen etwas unter. Was aber ankam, war das Buhen und „Spalter“- Rufen einiger Leute bei Redeteilen zu Anti-Amerikanismus und Kritik an den Montagsmahnwachen.

      

Hier der Redetext:
Krieg und Faschismus beginnen in den Köpfen der Menschen. Wir sind ein Verband von mehr als 40 Motorradclubs, für die politisches Engagement einen hohen Stellenwert hat. Wir verstehen uns als konsequente AntifaschistInnen und wollen mit dafür Sorge tragen, dass weder alte noch neue Nazis die Möglichkeit haben, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten oder ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Unser Engagement richtet sich gegen rechte Politik und den alltäglichen Rassismus. So haben wir mit wenigen Worten unsere Position zu Krieg und Faschismus in unserer Grundsatzerklärung niedergeschrieben. Unsere Position bringt zum Ausdruck, dass sich eine friedensbewegte Gruppe nur auf einer soliden, antifaschistischen Grundhaltung heraus bewegen kann.
Im sogenannten Friedenswinter 2014-2015 gab es in der Friedensbewegung Tendenzen Menschen der Montagsmahnwachen, für die Friedensbewegung zu gewinnen. Diese Montagsmahnwachen sammelt ein eher zweifelhaftes Spektrum von zum Teil verschwörungstheoretisch und antisemitisch positionierten Menschen. Hier zeigte sich, dass eine Friedensbewegung ohne politische Grundhaltung nicht der Weg ist, den eine sich antimilitaristisch begreifende Initiative einschlagen kann. Die extrem einseitig auf Pro-Putin ausgerichteten Positionen der Montagsmahnwachen drückten sich letztlich in plattem Anti-Amerikanismus aus. Doch das Problem heißt nicht Amerika, das Problem heißt Kapitalismus.
Dieser Öffnungsversuch leitete zu unserem großen Bedauern, letztlich 2016 auch die Abtrennung der Kampagne „Krieg beginnt hier“ von der Initiative „Stopp Ramstein“ ein, die dieses auch mit einem drastischen und deutlichen Statement tat. Die Manifestation dieser Spaltung der Friedensbewegung macht sich letztlich an dem Verhalten und Vorgehen einzelner Menschen aus dem Koordinierungskreis der Stopp Airbase Ramstein Kampagne fest. Eine Vorstellung und Position auch offen mit rechtskonservativen Menschen in der Friedensbewegung zusammen zu arbeiten entspricht nicht der unseren. Die Friedensbewegung zu weit zu öffnen und dadurch auch extrem rechten Bewegungen ein Forum zu bieten, können wir nicht dulden.
Eine Position „Nicht Antikapitalismus ist das Thema, sondern Friedenspolitik“ können wir nicht teilen, da für uns beides in der Umkehr unmittelbar zusammenhängt. Nationalismus, religiöser Fanatismus und wirtschaftliche Interessen sind die Ursachen Kriege zu führen. Deshalb werden wir uns Menschen, die solche Theorien verbreiten entschieden widersetzen. Wir werden es nicht zulassen, einen wichtigen Baustein der Friedensbewegung, in dem sich auch viele junge Menschen engagieren, rechten Spinnern und Verschwörungsfanatikern zu überlassen. Trotzdem oder gerade deswegen kommt für uns eine Distanzierung der Motorradclubs Kuhle Wampe von der Stopp Airbase Ramstein Kampagne nicht in Frage. Wir werden uns rechten Tendenzen in aller Deutlichkeit widersetzen.
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg

      

Später auf dem Platz wurde das dann intensiv von einigen Menschen uns gegenüber diskutiert. Manche verstiegen sich zu Vorwürfen wie „ihr seid die Fünfte Kolonne“ oder „ihr wollt Meinungen verbieten- ihr seid faschistoid“ oder „wisst ihr denn gar nichts von zionistischer Geldpolitik“. Harte Diskussionen. Irgendwann gab es etwas zu essen, daher trennte man sich. Es gab jedoch auch einige Leute, die unseren Redebeitrag gut und wichtig fanden. Im Anschluss an die Menschenkette fand zeitgleich zum Campleben im Veranstaltungsgelände Kammgarn in Kaiserslautern ein Konzertfestival statt, welches von jungen und älteren thematisch und/oder musikalisch interessiertem, eher bürgerlichem Publikum auch recht gut besucht war. Der dort gewonnene Einblick erzeugte ein ähnliches Bild. Gute Gespräche mit interessanten Menschen, bürgerliche Schlachtrösser die seit Jahrzehnten engagiert und wohlgelitten regional vor Ort aktiv sind, teils mit sympathischen und interessierten jungen Leuten, die sich politisch gerade erst orientieren, zwischen SABR-Verächtern und Menschen mit rechtslastig verwirrter Orientierung(slosigkeit). Und wir fanden dort Kontakte zu Menschen mit vernünftigen, angemessenen und klaren Positionen. Dass wirklich Beste war zu zuhören. Offensichtlich ist, das in diesem Umfeld ein Haufen Leute herumirren, die nach Führung und Orientierung suchen.
Auf der Camp-Bühne, die an diesem Abend als Musikbühne diente, haben verschiedene Musiker noch ihren Beitrag geleistet. Rap und Hiphop sind nicht wirklich unser, aber es wurden im Dialog mit dem Publikum Meinungen aus dem Publikum geäußert, dass der Zutritt von Gruppen wie AFD, FPÖ oder neuer Mitte doch OK wären. Von Seiten der Musiker wurde diesen Leuten klar mitgeteilt, dass das nicht gewollt ist und dass die Campleitung auch in diesem Sinne zu unterstützen ist. Das wurde von dem Großteil des Publikums auch so gesehen und es ging weiter mit Musik.

Resümee:
Es war wichtig und richtig hier dabei zu sein und Position zu beziehen. Und es war deutlich anstrengender und herausfordernder mit Menschen zu diskutieren, die bereits in eine politische Richtung mutiert sind, die so gar nicht der unseren entspricht. Es geht ein Riss durch die Friedensbewegung, die seinesgleichen zu suchen hat. Friedensbewegte Kritik an der „Stopp Air Base Rammstein Kampagne“ haben berechtigte Ängste und Zweifel bezüglich einer Annäherung und Öffnung zu rechtsextremen Positionen an der Kampagne geäußert und an unterschiedlichsten Stellen auch via Internet veröffentlicht. Nicht mit dem direkten Aufruf zum Boykott, sondern mit der Aufforderung sich genau zu überlegen, ob man diese Kampagne unterstützen sollte oder möchte.
Verstörend ist hierbei die Aufforderungen unterschiedlicher Organisationen und Parteien in der Friedensbewegung, zu deren äußerst differenten Verhalten die SABR-Kampagne zu unterstützen oder eben nicht. Einerseits wird für eine Zusammenarbeit mit der SABR Kampagne die Erfüllung einer Liste von Forderungen verlangt, andererseits aber dann zu einer Beteiligung an SABR aufgerufen (Zu den Forderungen: siehe Auszug hier unten*) und http://www.krieg-beginnt-hier.de/index.php/aktuelles/76-kritik-an-stop-ramstein-28-9-2016.html). Im Besonderem aufgefallen ist dies bei der DFG-VK, deren Fahnen viel bei der Menschenkette zu sehen waren. Hier hat einerseits Markus Pflüger aus der DFG-VK Trier für eine Unterstützung die Erfüllung der Forderungen verlangt, Andererseits hat der DFG-VK Mannheim zu einer Beteiligung an SABR aufgerufen. Einerseits wird durch Julian Theiss, einem Vertreter der Linksjugend und durch Thomas Hagenhofer von der DKP Saarland, die Umsetzung dieser Forderungen verlangt, andererseits spricht dann Oskar Lafontaine bei der Abschlusskundgebung und Konni Schmidt ist als DKP Mitglied aktiv im Koordinierungskreis der SABR.
Dieser Riss könnte schließlich auch begründen, warum die SABR nicht aus einem Bündnis verschiedener Organisationen besteht, sondern sich als Personenbündnis zusammengeschlossen hat.
Dass die Ängste und Zweifel berechtigt sind, ist nicht in Frage zu stellen. Zu nahe sind viele an der SABR beteiligte Menschen den mit viel Augenmerk zu betrachtenden Spektren wie Putin-Fans, Querfront-Denker und Reichsbürger. Putin-Fans und Querfront-Denker haben wir auch innerhalb des Camps als Einzelpersonen angetroffen. Ob Reichsbürger an der Menschenkette beteiligt waren ist nicht nachvollziehbar, auf alle Fälle besuchte ein sichtlich bekennender von Ihnen die Abschlusskundgebung.
Gelernt haben wir bei dieser Aktion, dass wir zu indifferent mit den sogenannten „Montagsmahnwachen“ umgegangen sind. Es ist nicht richtig diese einheitlich über einen Kamm zu scheren, sie müssen von Ort zu Ort genauer betrachtet werden. Eine Montagsmahnwache in Heidelberg, Bochum oder Hamburg differiert in ihrer politischen Haltung ganz erheblich zu einer Montagsmahnwache in Berlin oder Bautzen, in denen die Querfrontdenke oder die sogenannten Verschwörungstheorien in den Vordergrund gerückt sind. In Heidelberg findet seit dem 2. Irakkrieg regelmäßig eine Montagskundgebung am „Zeitungsleser“ in der Hauptstraße, veranstaltet vom Friedensforum, statt. Die Heidelberger Friedensbewegung ist Teil der linken Bewegung in Heidelberg, und auch bei antifaschistischen Demonstrationen immer zu finden.

Über die Fortsetzung und die Form einer weiteren Beteiligung der Kuhlen Wampe in der Kampagne, die grundsätzlich zu forcieren wäre, muss in den nächsten Monaten, sowohl intern als auch mit den Friedensbewegten aus den unterschiedlichen Lagern, intensiv diskutiert werden. 


*)Auszug aus „Kritische Fragen und Forderungen zur Stopp Ramstein Kampagne“ von der Kampagne „Krieg beginnt hier“:
...Notwendig für eine komplette Neuausrichtung wären:

Reiner Brauns Rückgabe des Bautzener Friedenspreises,
Beendigung der Kooperation der Stopp Ramsteinkampagne mit Montagsmahnwachen,
keine problematische Redner mehr einladen (wie Willi Wimmer u.v. a.),
keine Zusammenarbeit mit rechtsoffenen und einseitigen Medien wie RT deutsch, Ken FM, Free 21,
Inhalte und Ziele überarbeiten (z.B. Bilderbergkonferenz),
keine einseitig US-Ausrichtung, sondern anhand klarer friedenspolitischer Kriterien auch Kritik an Deutschland, Europa und Russland

Soweit unsere Fragen und Forderungen an die Stopp-Ramstein-Kampagne...


 

29. E-G-T vom 25. bis 27. August 2017

Auch in diesem Jahr fand gerade mal eine Woche später wie das Sommertreffen das Euro Gespann Treffen, abermals in Luxemburg, statt. Diesmal waren wir als MC Kuhle Wampe mit vier eigenen Gespannen der Heidelberger, Stuttgarter und Esslinger Wampen vertreten, sowie einem Solisten aus Köln und mit zwei weiteren Gespannen aus Miltenberg und Dieburg, die sich in unser Lager mit eingereiht haben. 

Entsprechend dem üblichen Schema gab es neben den erbaulichen Gesprächen in unserem eigenen Lager wieder viel zu sehen und zu entdecken. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir uns in diesem Jahr auf Selbstversorgung eingerichtet, so dass unser Speiseplan deutlich attraktiver ausgefallen ist, als die üblichen Angebote des Veranstalters.
Im Gegensatz zum Vorjahr litten wir dieses Mal nicht unter unerträglichen Temperaturen, eher das es phasenweise etwas zu kühl und zu nass war.

Neben den „aktiven“ Gespannen gab es auch wieder einiges bei den Ständen der Gespannbauer und Gebrauchtteilehändler zu entdecken. In diesem Jahr wurde ein sehr gewagter, offener Seitenwagen zur Verlosung ausgegeben. Mad Max hätte seine Freude daran gehabt.
Neben der weitesten Anreise, diesmal aus Schweden, wurde auch der älteste selbstfahrende Teilnehmer geehrt. In diesem Jahr hatte dieser ein zartes Alter von 82 Jahren. Der jüngste Gespannfahrer zählte hingegen gerade mal 16 Jahre.

Hier findet Ihr ein paar Bilder zu den vor Ort gefundenen Schön- oder auch Grässlichkeiten.