Vorbei! - Ostern 2018

Und schon ist Ostern wieder vorbei. Und auch in diesem Jahr waren wir in den Vogesen.

Aufgrund der ungewissen Wetterlage und der sich stündlich ändernden Wetterprognosen ist hier wohl der Grund dafür zu finden, warum sich in diesem Jahr nur 20 Leute auf der Hütte zusammenfanden. 
Trotzdem (manche behaupten gerade deswegen...) war es ein gelungenes, erholsames und, allen Prognosen zum Trotz auch vom Wetter, schönes Wochenende. Auch wenn einige derer, die Präsenz zeigten, ziemlich "geweicheiert" haben. Und dann auch noch die, die sonst nicht so "sensibel" und mimosenhaft unterwegs sind.
Ob es tatsächlich an den eher frostigen Temperaturen lag oder dann doch an realen technischen Problemen mancher Motorrädern oder am desolaten gesundheitlich Zustand der zugehörigen Treiber, kann wohl nur derjenige wirklich beurteilen, der auch selbst mit dabei war.
Mit Gewissheit bleibt, dass immerhin noch zwei Trials und drei straßenzugelassene Zweiräder zugegen waren.

Hier ein paar Bilder, damit Ihr Euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt.

Nächstes Jahr sind wir wieder mehr und vor allem auch mehr Motorräder.

Versprochen!


 

Mobilitätstag der blista in Marburg

Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) in Marburg ist eine auf die speziellen Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen ausgerichtete Bildungseinrichtung, die verschiedene Schul- und Berufsabschlüsse anbietet. Zu ihr gehört auch das einzige grundständige Gymnasium für Blinde und Sehbehinderte in Deutschland ab der 5. Klasse. Die seit 1916 existierende Institution hat sich aus kleinen Anfängen zum Zentrum der höheren Bildung für Blinde und Sehbehinderte in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus entwickelt.

Am Samstag dem 23.09.2017, also pünktlich zum Herbstanfang, bietet die blista in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Hessischen Fahrlehrer e.V. in Marburg, den blinden/Sehbehinderten Schülern einen „Mobilitätstag“ an. Auf einem abgesperrten Militär-Übungsgelände der Bundeswehrkaserne Herrenwald in Stadtallendorf, bieten die Fahrlehrer den sehbehinderten Schülern die Möglichkeit an, in abgesichertem Rahmen einmal in ihrem Leben selbst einen PKW zu steuern und über die Straße zu fahren.
Um den Teilnehmern dieses Mobilitätstrainings die Wartezeiten zu verkürzen, haben die Marburger Wampen initiiert, den Teilnehmern eine Mitfahrt im Seitenwagen zu ermöglichen. Dem Aufruf der Marburger folgenden haben auch wir uns mit einem unserer Gespanne daran beteiligt.

        

Nachdem sich die Blinden unsere Fahrzeuge ertastet hatten, setzten sie sich zur Spritztour nicht nur in den Seitenwagen, sie haben auch neugierige Fragen zu Technik und Funktion der Fahrzeuge gestellt. Nach anfänglich gediegener Fahrt in Reisegeschwindigkeit, haben wir die Teilnehmer gefragt, ob es auch ein wenig mehr sein darf, was nicht einer verneinte. So haben die Schmiermaxen der PS-starken Gespanne durch intensive Beschleunigung und Geschwindigkeiten deutlich jenseits der 100 km/h große Begeisterung entwickelt. Und auch die Mitfahrer der MZ-Gespanne jubelten, da vorzugsweise sie auf zwei Rädern durch die Luft gehoben wurden. Leider standen uns für dieses Angebot nur fünf Fahrzeuge zur Verfügung, so dass wir fast im Dauereinsatz mit unseren Gespannen unterwegs waren. Schade war auch, dass wir für das Militärübungsgelände kein Cross-Gespann zur Verfügung hatten, dass wäre für die Kid´s dann nochmal ein besonderer „Kick“ gewesen.

   

Wenn sich die Aktion wiederholt, werden wir auf alle Fälle wieder dabei sein. Es hat echt große Laune gemacht den Teilnehmern diese kleine Freude zu bereiten.