Osterausfahrt 2019 der Region Süd-West in die Vogesen

Es war mal wieder soweit: Ostern stand vor der Tür und  damit ein liebgewordenes Event bei uns in der Region: die Osterausfahrt !!! Unsere Region liegt ja sehr nah an Frankreich, sodass unsere Ausfahrt traditionell in die Vogesen führt.

So machte auch ich mich mit der besten Gefährtin von allen von Stuttgart auf, um erst mal über die A 81 im Schritttempo nach Horb zu gelangen, weil die Restskiurlauber*innen Richtung Alpen die Autobahn verstopften. Aber nach Horb über Freudenstadt / Kniebis wurde es sehr viel leerer, dafür erhöhte sich der Moppedanteil. Die warme Frühlingssonne lockte alle aus ihren Löchern.
In Offenburg wurde die Gefährtin erst mal in den Zug gesetzt, weil sie am Samstag ja nochmals zur Arbeit musste (das Los des Einzelhandels...). So setzte  ich meinen Weg Richtung Vogesen fort und es geschah ein absolutes Novum: ich habe mich nicht verfahren!!! In den Jahren zuvor schaffte ich es irgendwie immer, im Stadtzentrum von Colmar zu landen und dort eine unfreiwillige Stadtrundfahrt zu machen. Die war zwar immer interessant, allerdings kostete sie auch mindestens eine bis zwei Stunden mehr Zeit: Perdue en Colmar – Lost in Colmar.

Am Anfang des Col du Bonhomme schlich lediglich ein Nordlicht in Schrittgeschwindigkeit vor mir her. Dialog im Fahrzeug: „Ewald, ras nicht so!!“ „Aber Muttilein ich fahre doch nur zwanzig…“ Grumpfnnnragrrr. Aber zum Glück bog das Nordlicht dann noch rechtzeitig ab, und ich konnte die Strecke genießen.
Auf der Passhöhe und dem Skigebiet Lac Blanc waren noch einzelne Schneefelder zu sehen, die aber leider nicht mehr zum Skifahren ausreichten. In Plainfaing angekommen, wollte ich erst mal in den üblichen Supermarkt. Vorteil von der Vogesenrückseite in Lothringen: da haben die Supermärkte am Karfreitag abends noch auf… dachte ich…. Wie, der Carrefour hat zu??? Dann fahr ich eben weiter. Mist, der Super U… hat zu. Mmmpf, dann fahr ich eben weiter. Hurra ein Aldi: hat noch 10 min auf, jetzt aber schnell rein und notwendige Lebensmittel gekauft: Bier, Chips und was fürs Frühstück… Nach einem "Madame, à la caisse s´il vous plait" (zu deutsch : "Mir schließet, ganget se an die Kass") verließ ich mit meinen Einkäufen den Laden und ab nach la Groube!!!
Dort angekommen fing es langsam an, dunkel zu werden, also noch schnell Zelt aufgebaut und da kam auch gleich schon Werner von den Saarländern und half mir dabei. Das ist wirklich toll bei der Wampe, alle helfen sich gegenseitig. So konnte ich noch was von den leckeren Nudeln mit Tomatensoße ergattern. Vielen Dank an Beate fürs Kochen!! Alle saßen beim Abendessen zusammen, sodass es ein feuchtfröhliches Wiedersehen gab, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

  

Am nächsten Tag, also Samstag, wurde mit herrlichen Baguettes und diversen Köstlichkeiten aus der Gegend gefrühstückt. Dazu gab es Kaffee in den Frankreich üblichen Schalen, den sogenannten Bols. Die Sonne strahlte vom Himmel herunter und fast alle nutzten das schöne Wetter zum Mopped– , Radfahren, Wandern oder für eine Shoppingtour durch diverse Supermärkte und ähnlichem. Verschiedenes Sightseeing wurde mit einer schönen (Mopped- ) Tour verbunden. Skifahren ging leider nicht mehr, weil zu wenig Schnee übrig war. Hierfür lag Ostern dieses Jahr leider einfach zu spät.
Von allen Clubs der Region Südwest  waren Mitglieder anwesend: Frankenthal, Heidelberg. Karlsruhe, Saarland und Freiburg. Auch zwei Jungs aus Köln haben auf Ihrer Urlaubsreise bei uns zwischenhalt gemacht. Zwei der Verbandsprecher, Fluke und Horst, waren auch noch da.
So nutzten wir die Gunst der Stunde und hielten am späten Nachmittag noch eine Regionalberatung ab, die auch sehr zahlreich besucht wurde.

Danach wurde abends der Grill angeschmissen, um das „Erjagte“ aus dem Supermarkt zu grillen. Ich machte mich wieder auf gen Offenburg, um die beste Gefährtin von allen vom Zug abzuholen. Die Fahrt von Offenburg nach La Groube verlief recht flott. Diesmal war kein Nordlicht auf der Strasse und auch dieses Mal verfuhr ich mich nicht !!! So kamen wir zu den Resten der abendlichen Grillparty zurück und da bekanntlich die besten Partys in der Küche stattfinden wurde in selbiger bis zum Morgengrauen weitergefeiert…

Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück. Nach diesem widmeten sich die einen bei wundervollem Wetter wieder ähnlichen Aktivitäten wie tags zuvor und die anderen, glichen ihr Schlafdefizit aus.
Abends gab es ein großes Gemeinschaftsessen mit Gemüsegulasch und einer vegetarisch / veganen Variante. Alles war insgesamt sehr lecker und wurde im Laufe des Abends bis auf den letzten Krümel verzehrt. An dieser Stelle herzlichen Dank an  das Küchenteam Andi, Matthew, Ina und Chris für das tolle Essen. Die Nacht war nicht ganz so lang wie die letzten, schließlich stand Montagfrüh nach einem Frühstück aus den übriggebliebenen Köstlichkeiten das Packen, Aufräumen und Putzen auf dem Plan. Am späten Vormittag mussten wir dann leider der Tatsache ins Auge sehen, dass mal wieder ein total geiles Osterwochenende vorbei war !!!

Vielen herzlichen Dank an Silke und Annabelle für die Organisation der Hütte und der wichtigen Dinge für das Wochenende.
Bis hoffentlich zum nächsten Jahr !!!

Vally


Wer will, kann hier mal ein Teilstück mit uns durch die Vogesen fahren  

Pinguintreffen 2019 in der Pfalz

Freitagnachmittag, nach der Arbeit schnell heim, Zelt, Isomatte und Schlafsack auf die Wave gepackt und ab geht's in die Pfalz, zum Pinguintreffen.
Das hat seinem Namen dieses Jahr auch ohne Schnee alle Ehre gemacht. Am Abend bei Dämmerung dort angekommen war es zwar trocken, aber kalt und windig. Das mag zum einen an der Jahreszeit liegen, aber wohl auch an dem sehr exponierten, auf einem Berg gelegenem Platz mit toller Fernsicht, den der MC Kuhle Wampe Frankenthal ausgesucht hat. Nach einem Teller Suppe, etwas Glühwein und wenigen Minuten am Lagerfeuer ließ es sich in geselliger Runde jedoch gut aushalten.

Am Samstag reisten noch weitere Gäste an, so dass sich der Platz bis auf zirka 30 Personen füllte. Bei der sonnigen Wetterlage entstand die Idee einer gemeinsamen Ausfahrt. Die Meisten wollten dann aber doch lieber auf dem Platz verweilen. Mit drei Leuten wurde schließlich doch noch eine kleine Runde um den Donnersberg gefahren und dort auch eingekehrt.

  

Unter den Pinguinen war es echt mies kalt. Es waren zwar Sonnentage, aber auf dem Buckel hat´s einen elenden Ostwind gehabt. Von vorne Lagerfeuer, von hinten Arsch abgefroren. Mit anderen Worten

SUPER GENIAL!

Ein fettes DANKE an unsere Frankenthaler Freundinnen und Freunde für das tolle Fest.